Bean - Der ultimative Katastrophenfilm
Rowan Atkinsons Figur des Mr. Bean vom britischen Fernsehen auf die Leinwand zu übertragen, geht wohl nicht ohne Abstriche. Diese populäre Komödie hat aber nichtsdestotrotz einige urkomische Sequenzen zu bieten. Bean, der trottelige erwachsene Junge mit einer besonderen Begabung, in schwierige Lagen zu geraten (um sie dann noch viel schlimmer zu machen), ist ein Londoner Museumswärter, der als Begleitung des berühmten amerikanischen Gemäldes "Whistler's Mother" nach Los Angeles geschickt wird. Dort wird er vom wohlmeinenden Museumsdirektor (Peter MacNichol) für einen Kunstexperten gehalten, aber Beans berühmtes exzentrisches Verhalten führt bald dazu, dass der Arme seine Familie wie auch seinen Job fast verliert.
Mr. Bean mach Ferien
Rowan Atkinson hat sich eine Weile Zeit gelassen für Mr. Bean macht Ferien, die Fortsetzung seines Erfolgs aus dem Jahre 1997. Aber in all der Zeit hat er nichts davon verloren, was den Charakter schon von Beginn an so erfolgreich machte, und er liefert eine funktionierende Komödie, der es erneut gelang, die Kinosäle in der ganzen Welt zu füllen.
Der Grundgedanke für Mr. Bean macht Ferien ist schon im Titel ersichtlich: der tollpatschige Titelheld gewinnt eine Ferienreise nach Frankreich, womit nun die französische Riviera der Schauplatz für den Slapstick-Humor wird, welcher schon die Fernsehserie bestimmte. Und somit findet sich Mr. Bean in einer Reihe von mehr und mehr unglaublichen Situationen wieder, was im Laufe der Handlung eine Menge Verwirrungen verursacht. Auch wenn es Mr. Bean macht Ferien kaum gelingen dürfte, jemanden auf seine Seite zu bringen, der nicht sowieso schon ein Fan ist, stellt der Film doch eine Komödie dar, die im Sinne der vorhergegangenen Episoden verlässlich Lacher provoziert. Atkinson beherrscht den Charakter meisterlich, und zu Recht ist seine Arbeit der Grund für die meisten Lacher.